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Perladin - geschichtliche Entwicklung |
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Seit 1884 gab es in Perleberg die Schuhcreme- und Mostrichfabrik Müller & Droege, die am 01.04.1915 vom Kaufmann Hans Graff (der Urgroßvater des heutigen geschäftsführenden Gesellschafters - Herrn Frank Wirth) erworben wurde. Am 21.07.1919 kaufte Herr Graff das von einem Brandschaden beschädigte Anwesen der Vereinigten Brauerei (früher Brauerei am Kreuzberg) in Meiningen und am 27. Dezember 1919 meldete Herr Graf die Firma als Inhaber beim Handelsregister in Meiningen an. |
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1972 blieb keine Wahl mehr: Die privaten Eigentümer wurden über Nacht enteignet und durften den Betrieb nicht mehr betreten. Es entstand der VEB Haushaltchemie. |
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Auch das Sortiment wurde schrittweise ausgelagert und dafür vor allem die Produktion der sehr bekannt gewordenen Handwaschpaste "2x1" in Tuben aufgenommen. Weitere Erzeugnisse waren in dieser Zeit u.a. Metallpflege "Sidol" - später "Perdol", Mildreiniger "Reinax" und Trockenhandreiniger "Redih". |
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1990 sollte der Betrieb von der Treuhandanstalt geschlossen werden. Die Alternative war die Reprivatisierung und Weiterführung als Perladin Haushaltchemie GmbH (seit 01.06.1990). Die Produktion wurde weitergeführt und das Sortiment schrittweise erweitert. Hinzu kamen die Lohnproduktion und -abfüllung für andere Hersteller und ein regional begrenzter Großhandel. |
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Ausschlaggebend für das Überstehen der ersten Jahre nach der Wende waren u.a. folgende Umstände: |
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